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Info-Café – Flucht und Migration durch den Klimawandel

Donnerstag 16. November 2017 um 19:00 Uhr im Haus der Jugend.

Mit dem Klimawandel verbindet man sofort die Erderwärmung, schmelzende Polkappen und den Anstieg des Meeresspiegels. Doch der Klimawandel ist eine nicht zu unterschätzende Fluchtursache.

Wohlhabende Länder, die sich eher nördlich des Äquators befinden, sind in der Lage, dieser drohenden Problematik vorzubeugen, wohingegen die finanzschwachen südlicheren Länder ihr schutzlos ausgeliefert sind. Während sich die Niederlande Dammsysteme mit entsprechender Entwässerung leisten kann, bleibt den Menschen anderorts nur noch die Flucht und damit der Verlust ihres Zuhauses und ihrer Lebensgrundlage.

Die zur Flucht gezwungenen Menschen werden allerdings als „Wirtschaftsflüchtlinge“ betitelt und stehen somit nicht unter dem Schutz der Genfer Flüchtlingskonvention. Umweltzerstörung und Klimawandel sind hier keine anerkannten Fluchtgründe. Bedenkt man, dass das Verhalten der wohlhabenden Länder maßgeblich zum Klimawandel beiträgt, ist die derzeitige Lage umso ungerechter.

Wir brauchen einen gesamtgesellschaftlichen Konsens, um positive politische Veränderungen bewirken zu können.

Kommt vorbei und diskutiert mit!

Redner*innen: Lukas Kammerlander und Marina Blum

Es wird veganes Chilli-sin-Carne, Kaffee und Kuchen geben.
Für Eintritt und Verpflegung nehmen wir gerne Spenden entgegen.

Wir freuen uns auf Euch!

Stellungnahme zur AfD Wahlwerbung im GEA

„Lügenpresse, Lügenpresse“. Dies ist ein häufiger Ausruf der rechten Szene und der sogenannten besorgten Bürger, die den „guten alten Zeiten“ nachtrauern. In ihren Augen finden ihre „Ängste und Sorgen“ in den staatlich gesteuerten Medien zu wenig Gehör.
Doch zumindest beim hiesigen Blättle, dem Reutlinger Generalanzeiger (GEA) scheint dies nicht der Fall zu sein. Ein Großteil der Anzeigenseite ist, kurz vor der Wahl, an drei Tagen in Folge, bedeckt von den Wahlplakaten und Sprüchen der selbsternannten „Alternative für Deutschland“(AfD). Subtil verteilt und in Farbe, so dass es jedem ins Auge sticht.
Anstatt sich kritisch mit den Programmen der zur Bundestagswahl antretenden Parteien auseinander zu setzen und dem Wähler durch objektive Berichterstattung sachliche Informationen für seine Wahl zur Seite zu stellen, profiliert sich der GEA als Plattform für Parteienwerbung. Und das völlig ohne Reflektion oder kritischer Auseinandersetzung mit dem Parteiprogramm.
Besonders, da die AfD keine normale Partei ist. Ihr Wahlprogramm beinhaltet erwiesenermaßen verfassungsfeindliche Elemente, bezogen auf die unantastbare Würde des Menschen und die freie Ausübung der Religion. Zudem stellt sich diese selbsternannte Alternative auf ihrem Plakaten als Partei für den „kleinen Mann“ dar. Beim Lesen ihres Wahlprogramms wird aber schnell klar, dass die AfD eher die Partei des „reichen deutschen Mannes“ ist. So möchte die AfD keine Vermögens – oder Erbschaftssteuer als Substanzsteuer. Gleichzeitig sollen keine Schulden gemacht werden, um den Sozialstaat oder die Renten zu finanzieren? Wie lässt sich da der „kleine Mann“ noch fördern?
Während sich der GEA also als Werbeplattform für eine chauvinistische, verfassungsfeindliche Partei offeriert, diskreditiert er gleichzeitig die Gegenstimme in Reutlingen.
Im Artikel zur, von ROSA organisierten, Kundgebung gegen die AfD-Wahlkampfveranstaltung im Spitalhof am 08.09.2017 behauptete der Reutlinger Generalanzeiger, „Mitglieder der Marxistisch-Leninistischen Partei Deutschlands und der Antifa Reutlingen/Tübingen, firmierten [sich] unter dem Namen ROSA“, was ausdrücklich falsch ist.
Im Gegenzug wurde in dem Artikel vom 09.09.2017 über den Besuch der Bundeskanzlerin Angela Merkel in der Reutlinger Stadthalle lediglich von „200 bis 300 Schaulustigen“ sowie „einigen Demonstranten“ und „dem ein oder anderen „Volksverräter“-Ruf“ berichtet. Dass allerdings eine nicht unwesentliche Anzahl an Mitgliedern der rechten Organisation Identitäre Bewegung und der Neonazi-Kleinstpartei „Der III. Weg“ vor Ort waren, wurde vom Autor Roland Hauser mit keinem Wort erwähnt (vgl. Artikel im GEA).

Wie wäre es mit tatsächlicher Recherche, statt unreflektierter Übernahme der Positionen und Ansichten der AfD?
Oder mit einer unvoreingenommenen und sachlichen Berichterstattung?

Pressemitteilung zur Kundgebung gegen die AFD auf dem Reutlinger Marktplatz

Für Freitag den 08.09.2017 haben wir, die Gruppe „ROSA“, zu einer Kundgebung auf dem Reutlinger Marktplatz aufgerufen. Anlass dazu war die Wahlkampfveranstaltung der AfD im Spitalhof.

Unsere Gruppe hat sich Anfang diesen Jahres zusammen geschlossen. Wir sind junge Menschen aus Reutlingen und Region, die sich zur Aufgabe gemacht haben, auf rechte Strömungen in und um Reutlingen aufmerksam zu machen. Wir sind allerdings nicht nur „gegen Rechts“, sondern wollen unsere Vorstellungen von einem schönen Leben für Alle nach außen tragen. Entgegen der Behauptungen der Presse oder AfD-SympathisantInnen, ist unsere Gruppe weder ein Zusammenschluss von Menschen aus der Zelle noch eine „Antifa“-Untergruppierung. Auch ist es uns wichtig zu erwähnen, dass sich ROSA keiner Partei zugehörig oder verbunden fühlt.
Wir freuen uns über Unterstützung anderer linker Gruppen, trotzdem sind wir eine eigenständiger Zusammenschluß von Menschen aus Reutlingen und möchten nicht dem Label anderer Gruppierungen oder Parteien, wie zum Beispiel der MLPD, zugeordnet werden.
Gerne kann man uns bei den monatlichen, öffentlichen Treffen kennen lernen und sich ein Bild von ROSA und unserer Arbeit machen. Auch ist möglich, uns per Mail zu kontaktieren, sollten Fragen offen sein.

Zu unserer gestrigen Aktion auf dem Marktplatz sind, nach unseren Schätzungen, etwa 150 Menschen gekommen, um unsere Anliegen zu unterstützen. Die Leute hatten zum Teil eigene Plakate und Transparente mitgebracht, um ihren Meinungen Ausdruck zu verleihen.
Eröffnet wurde die Kundgebung mit einer Rede von „ROSA“, gefolgt von Beiträgen der Zelle und
der Partei DIE LINKE. In den Reden wurde die AfD für ihre rassistische, rechtspopulistische und
menschenverachtende Politik kritisiert. Ebenso wurde deutlich, dass die Politik der AfD auf keinen Fall eine Alternative für sozial oder finanziell schlechter gestellte Menschen ist.
Die Stimmung auf dem Marktplatz war durchgehend friedlich und entspannt. Trotz des, wirklich für jeden ersichtlich, überzogenen Aufgebots der Reutlinger Polizei. Diese war mit Pferdestaffel und etlichen Einheiten der Bereitschaftspolizei auch aus anderen Städten Baden-Württembergs vor Ort.
Wir kritisieren dieses Auftreten scharf. Denn keiner fühlt sich von einem solchen Aufgebot ermutigt gegen Rechts auf die Straße zu gehen. Im Gegenteil sogar, wir empfanden dies als einschüchternd für unsere Kundgebungsteilnehmer*innen und Interessierte.

Abschließend lässt sich sagen, dass wir sehr zufrieden mit dem Verlauf unserer Aktion und der
Anzahl der Teilnehmer*innen sind. Allerdings ist es uns wichtig noch einmal Stellung zu dem
Skandal zu beziehen, dass die AfD in einem Gebäude der Stadt ihre Hetze und ihren antisozialen
Wahlkampf betreiben kann.

Eine Partei, die nachweislich mit Neonazis der Identitären Bewegung und ehemaligen NPD
Mitgliedern arbeitet, mit einem Spitzenkandidaten Alexander Gauland, der meint „Wir müssen die
Grenzen dichtmachen und dann die grausamen Bilder aushalten. Wir können uns nicht von
Kinderaugen erpressen lassen.“, und einer Frauke Petry, die bekannter Weise auch mal an den
Außengrenzen Europas Flüchtlinge erschießen lassen will, ist keineswegs konform mit den Werten
des Grundgesetzes. Dies sollte sich auch der Leiter des Ordnungsamtes Albert Keppler bewusst
machen. Keppler war beim Kooperationsgespräch zur heutigen Kundgebung der Meinung, dass nach dem Gleichheitsprinzip auch der AfD städtische Gebäude zur Verfügung gestellt werden müssen. Das Ganze versuchte er mit den „Profis vom Verfassungsschutz“ zu untermauern. Eine Behörde, die es nicht merkt, wenn Neonazis jahrelang mordend durch Deutschland ziehen und diese sogar, auch wenn nur über Ecken, mitfinanziert, ist keinesfalls Basis für eine gute Argumentation.

Dass die AfD sehr wohl Rechte AkteurInnen und menschenfeindliche Inhalte hat, wollen wir am
Montag den 11.09.2017 noch einmal deutlich machen. Daher laden wir alle Interessierten zu unserem Vortrag „Rechtspopulismus als politische Alternative für Deutschland?“ um 19:00Uhr im
FranzK (Unter den Linden 23) ein.

Wir wollen uns noch einmal recht herzlich bei allen Beteiligten für ihre Unterstützung bedanken
und sind zuversichtlich beim nächsten Mal noch mehr Menschen für eine Weltoffene, freie
Gesellschaft auf die Straße bringen zu können.

[Vortrag] Rechtspopulismus als politische „Alternative für Deutschland“?

Versuche mit Rechtspopulismus auf Stimmenfang zu gehen gab es in Deutschland immer wieder. Lange Zeit waren RechtspopulistInnen damit aber nur regional erfolgreich.
Seit 2013 gelang es der rechtspopulistischen „Alternative für Deutschland“ (AfD) in bisher 13 Landesparlamente, das Europaparlament und unzählige Kommunalvertretungen einzuziehen.
Nun schickt sich die Partei an in den Bundestag einzuziehen.

Doch:
Was ist überhaupt Rechtspopulismus?
Durch was zeichnet er sich aus?
Welche Motive führen zur Wahl der AfD?
Wie ist die AfD in Baden-Württemberg ausgerichtet?
Wer sitzt dort für die AfD im Landtag?
Wie könnte ein kritischer Umgang damit aussehen?

Auf diese und weitere Fragen wird Lucius Teidelbaum eingehen. Er ist Buchautor und freier Journalist mit dem Schwerpunkt auf der extremen Rechten und anliegenden Grauzonen.

Der kritische Vortrag zur AfD findet am 11.09.2017 um 19:00 Uhr im FranzK (Unter den Linden 23) in Reutlingen statt.
Um Spenden wird gebeten.

[RT] Aufruf zur Kundgebung gegen die AfD am Reutlinger Marktplatz

Der AfD-Kreisverband Reutlingen will am Freitag, den 8. September 2017, um 19 Uhr eine Wahlkampfveranstaltung im Spitalhof Reutlingen abhalten. Gastredner sind der Reutlinger Bundestagskandidat Wolfram Hirt, der Sprecher des AfD-Landesverbandes Baden-Württemberg Ralf Özkara, und Anton Baron, der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Fraktion im Landtag.

Sie wollen laut ihrer Kreisverband Website „einen authentischen Eindruck über die Ziele und die Arbeit der AfD vermitteln“; diese Ziele sind zum Beispiel das Verbot von Minaretten, Muezzingesängen und Burkas, ein Ende der EU als politisches Bündnis und die Abschaffung der Erbschaftssteuer.
Für einige dieser „Ziele“ müsste das Grundgesetz geändert werden, denn das sieht Religionsfreiheit, keine Bevorzugung einer Religion (Christentum) vor der anderen (Islam), und die Integration Deutschlands in der EU ausdrücklich vor.
Von den von der AfD angestrebten Steuergesetzen würde besonders die Oberschicht profitieren, denn es soll eine Obergrenze für alle Steuern und Sozialabgaben her; das würde vor allem Steuerzahlern mit einem höheren Einkommen entgegen kommen.

Die AfD bietet uns mit ihrer Politik – eine Politik der Polemik, der Besserverdienenden und des offen gezeigten Rassismus – keine Alternative!

Wir, das ist ROSA (Reutlingen for organisation, solidarity and actions): eine Gruppe aktiver, junger Menschen aus Reutlingen, die den Wahlkampf der AfD nicht unkommentiert lassen wollen. Wir wollen unseren Unmut und unsere Ablehnung gegenüber der Politik der AfD zum Ausdruck bringen, und sehen uns deswegen in der Pflicht, ebenfalls zum Spitalhof zu kommen; auch wenn wir vermutlich nicht eingeladen sind.
Wir wollen aufklären über die Politik der AfD, und auf das aufmerksam machen, was unserer Meinung nach eigentlich gar nicht zur Debatte stehen dürfte: Missachtung der Menschenwürde und Freiheit, und zwar durch die AfD!
Wir machen uns stark für eine Welt, in der alle Menschen unterschiedlichster Herkunft zusammenleben können. Ohne Diskriminierung, ohne Zwänge, mit dem Recht auf Selbstbestimmung und einer grenzenlosen Solidarität untereinander!

Deshalb rufen wir für den 08.09.2017 um 18:00 Uhr, zu einer Kundgebung auf dem Reutlinger Marktplatz auf.
Wir werden laut und unbequem sein, und freuen uns auf zahlreiche Menschen, die unseren Protest unterstützen wollen!

AfD Umfeld verbreitet Unwahrheit über angebliche Bedrohung des „Wirts“ der Gaststätte am Sportpark Reutlingen

Reutlingen, 02.08.2017. Wir, die Gruppe ROSA, haben für den 03.08.2017 eine Kundgebung gegen den AfD Stammtisch im Restaurant Sportpark Reutlingen angemeldet, weil wir es nicht unwidersprochen lassen wollen, wenn in Reutlingen rechter Populismus verbreitet wird. Unser Ziel ist es, den dort vertretenen Positionen unsere solidarische Kritik entgegen zu stellen. Unsere Mittel sind lautstarker, aber friedlicher Protest.

Wie wir feststellen mussten, kursiert seit heute Mittag das Gerücht, der Wirt der Gaststätte wäre angeblich (von uns) „massiv bedroht worden“ und würde deshalb seine Gaststätte an jenem Tag geschlossen halten (was für die AfD bedeuten würde, dass sie ihre Veranstaltung dort absagen müsste).

Wir stellen hiermit klar: Von uns ging keinerlei Bedrohung gegen den Wirt oder seine Gaststätte aus. Wir begrüßen es zwar, wenn er seine Räumlichkeiten der AfD nicht zur Verfügung stellen will, was als privater Unternehmer sein gutes Recht ist, haben jedoch weder durch Drohungen, noch durch Gewalt darauf eingewirkt.

Unserer Meinung nach ist die Behauptung, wir hätten den Wirt bedroht oder unter Druck gesetzt (und er würde sein Lokal deshalb geschlossen halten), ein Versuch, legitimen und vom Grundgesetz gedeckten Protest zu diskreditieren. Bislang wurden für die Behauptung keinerlei Beweise vorgelegt.

Dass die AfD bzw. ihr Umfeld es als illegitim betrachtet, wenn eine friedliche Kundgebung gegen ihre Positionen organisiert wird und alles dafür tut, um diese schlecht zu reden, bietet einen guten Einblick in ihr Verständnis von Demokratie und ist einer der Gründe, weswegen wir den Protest gegen ihre Veranstaltungen überhaupt organisieren.

Dass die eigentliche Gewaltbereitschaft offensichtlich vom Umfeld der AfD ausgeht, lässt sich anhand dieses Aufrufs via Facebook, geteilt von diversen, der AfD nahestehenden Seiten, bestens aufzeigen. Dieser Aufruf an alle „Rechten und Hooligans“ wurde heute von denselben Seiten auf FB veröffentlicht, die auch die Gerüchte über die Bedrohung des Wirts in die Welt setzten.

Wir bleiben deshalb dabei: Wir werden weiterhin legitimen und demokratischen Protest gegen die AfD und ihr rechtes Umfeld organisieren. In Reutlingen werden sie nicht ohne Widerspruch Veranstaltungen, Infotische oder Demonstrationen durchführen!

Mit solidarischen Grüßen

ROSA

Stellungnahme SSV zum Stammtisch der AfD im Restaurant Sportpark

Bezugnehmend auf [RT] Aufruf zur Kundgebung am Sportpark- Restaurant, Reutlingen | 03.08.17 | 18:00 Uhr veröffentlichen wir hier eine Stellungnahme aus dem Vorstand des SSV Reutlingen:

Der SSV hat die Sportpark-Gaststätte vor mehr als zehn Jahren verkauft. Er ist nicht mehr Eigentümer der Immobilie, weshalb auch die Bezeichnung „SSV-Sportheim“ nicht richtig ist. Das würde man auch der AfD noch schreiben und man werde sie auffordern, die Bezeichnung zu entfernen. Der SSV hat keinerlei Einfluss auf die Vermietungen. An der weltoffenen Positionierung des SSV, die er auch in der jüngsten Zeit mehrfach unter Beweis gestellt habe, bestehe kein Zweifel.

[RT] Aufruf zur Kundgebung am Sportpark- Restaurant, Reutlingen | 03.08.17 | 18:00 Uhr

Zeitglich mit den ROSA-Treffen im Haus der Jugend, trifft sich die „Alternative für Deutschland“ (AfD) jeden ersten Donnerstag im Monat zu ihrem Stammtisch im Reutlinger SSV-Sportheim (Sportpark-Restaurant).

Nun möchte die AfD, mit Hilfe der beiden Spitzenkandidaten für Heidelberg und Mannheim, im Sportheim Wahlkampf für die Bundestagswahl betreiben: „Die beiden Referenten erklären allen Skeptikern, warum die AfD die wahre Alternative ist!“, so ist es auf der Facebook-Seite des Kreisverbandes zu lesen.

Bei den beiden Rednern handelt es sich um den SPD-Aussteiger Robert Schmidt und das ehemalige CDU-Mitglied Malte Kaufmann, ein Redner der „Demo für Alle“, die bekannt dafür ist ein konservatives Familienbild und reaktionäre Geschlechterrollen zu propagieren, sowie den Feminismus und die sexuelle Vielfalt klar ablehnt.

Die AfD stellt mit ihrer menschenverachtenden Politik, die den Wert einer Person an Herkunft, Religion, Hautfarbe, sozialer Stellung oder Geschlecht festmachen will und sie auf dieser Basis unterscheidet keine Alternative dar!
Denn dies steht in einem krassen Widerspruch zu einer freien, solidarischen Gesellschaft.

Die AfD ruft dazu auf: „Bringen Sie Ihre Freunde und Bekannten mit“. Auch wenn wir uns nicht dazu zählen, sehen wir uns dazu eingeladen unsere Skepsis angesichts der Politik und des Parteiprogramms der AfD zum Ausdruck bringen.

Wir wollen für eine freie, solidarische Gesellschaft einstehen und planen daher bereits ebenfalls unseren Protest für die geplante Großveranstaltung der AfD im September, deren Durchführung – zumindest in der Reutlinger Stadthalle – fürs erste auf der Kippe zu stehen scheint.

Außerdem wünschen wir uns eine Stellungnahme des SSV Reutlingen 05 angesichts der Veranstaltungen in ihrem Sportheim. Wir können uns nicht vorstellen, dass diese im Interesse des SSV sind. Der Verein hat sich in der Vergangenheit doch eher durch gegenteiliges Engagement und eine weltoffene Positionierung hervorgetan.

Wir, ROSA (Reutlingen for organisation, solidarity and actions), eine Gruppe aktiver, junger Menschen aus Reutlingen, wollen jedenfalls nicht stillschweigend zusehen, wie die AfD ihren rassistischen und antisozialen Wahlkampf in unserer Region macht. Daher wollen wir mit einer Kundgebung und einem Infotisch, mit Musikbegleitung sowie Reden auf dieses Ereignis aufmerksam machen und die AfD mit ihrer menschenverachtenden Politik konfrontieren.
Wir treten ein, für eine Welt, in der alle Menschen friedlich und solidarisch zusammenleben können, ohne Angst haben zu müssen, auf Basis ihrer Herkunft, Hautfarbe, Religion oder Geschlecht diskriminiert zu werden.

Deshalb rufen wir für den 03.08.2017 um 18:00 Uhr zu einer Kundgebung am Sportpark-Restaurant am Reutlinger Kreuzeichenstadion (An der Kreuzeiche 2), am Ort der AfD Veranstaltung, auf.

Wir werden mit einem Infotisch, Transparenten und Soundsystem vor Ort sein, um der AfD mächtig einzuheizen und freuen uns auf zahlreiche Unterstützung!

ROSA Treffen heute

04.05.17 | 19 Uhr | Haus der Jugend

Zeitgleich: Proteste gegen die AFD Wahlkampfveranstaltung in Pfullingen um 18:00 UhrPfullingen Klosterstraße!!

04.05.17 – 18:00 – Pfullingen

Aufruf zur Kundgebung gegen die AFD Wahlkampfveranstaltung in Pfullingen

Am 04. Mai 2017 will die AFD in Pfullingen ihren regionalen Wahlkampfauftakt begehen. Diese Partei ist, nach dem vor kurzem abgehaltenen Bundesparteitag in Köln, bei dem der sogenannte Zukunftsantrag von Frauke Petry nicht einmal behandelt wurde, noch weiter in die völkisch, nationalistische Ecke gerückt. Nach Petrys Vorstellung sollte die Partei einen realpolitischen und wirtschaftsliberalen Weg einschlagen, doch ihr Antrag wurde als nichtig abgetan und verworfen. Dieser Schritt zeigt deutlich, dass die AFD Basis nicht willens ist, demokratisch und liberal zu werden, sondern – Im Gegenteil – den völkischen Flügel um Gauland und Höcke weiter stärken möchte.

Die AfD steht nicht zuletzt deshalb für eine menschenverachtende Politik, die den Wert einer Person an seiner*ihrer Herkunft, Religion, Hautfarbe, sozialer Stellung oder Geschlecht festmachen will und sie auf dieser Basis unterscheidet. Sie steht damit in einem krassem Widerspruch zu einer freien, solidarischen Gesellschaft.

Wir, eine Gruppe junger, politisch aktiver Menschen aus Reutlingen und Pfullingen wollen nicht stillschweigend zusehen, wie die AFD ihren rassistischen und antisozialen Wahlkampf in unserer Region macht. Daher wollen wir mit einer Kundgebung und einem Infotisch mit Musikbegleitung sowie Reden auf dieses Ereignis aufmerksam machen und die AFD mit ihrer menschenverachtenden Politik konfrontieren.

Wir treten ein, für eine Welt, in der alle Menschen friedlich und solidarisch zusammenleben können, ohne Angst haben zu müssen, auf Basis ihrer Herkunft, Hautfarbe, Religion oder Geschlecht diskriminiert zu werden.

Deshalb rufen wir für den 04.05.2017 um 18:00 Uhr zu einer Kundgebung an der Klosterstraße 145/1 (Alte Papierfabrik) in Pfullingen, also am Ort der AfD Veranstaltung, auf. Wir werden mit einem Infotisch, Transparenten und Soundsystem vor Ort sein, um der AfD mächtig einzuheizen und freuen uns auf zahlreiche Unterstützung.

Link zum Artikel: http://www.tueinfo.org/cms/node/23918